Ausgewählte Artikel aus der Mitgliederzeitschrift "FORUM" vermitteln die Philosophie der Deutschen HörbehindertenSelbsthilfe e.V. sicher am besten.

Die Themen reichen vom Leben mit der Schwerhörigkeit und ihren Folgen über Tipps zur Kommunikationstaktik oder Aktivitäten von Selbsthilfegruppen bis hin zu Erlebnisberichten aus Rehas und vielen weiteren Themen.

Viel Spaß beim Stöbern!

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FORUM 38, Winter 2012

CI mit NF2: Eine Entscheidung „Für“ oder „Wider“???

Bericht von I.R.

Es war einmal… – SPRECHERSEMINAR der DHS in Bad Grönenbach vor über 10 Jahren – Wiedersehen mit liebgewonnenen „Schlappohren“.

R. kannte ich als an Taubheit grenzend schwerhörige Person. Wie oft nervte mich ihr Pfeifton aus dem Hörgerät, den sie selber nicht wahrnahm. Nun kam sie zum Seminar als frisch mit einer Innenohrprothese Versorgte und beeindruckte mich maßlos.

„Leg deinen Löffel bitte leise auf die Untertasse.“

„Ich kann die Vögel zwitschern hören.“

„Mach nicht so nen Krach mit dem Papier!“ (Upps – wie öffnet man geräuschlos eine Tüte Gummibärchen ?)

Das alles frisch nach ihrer Erstanpassung. Oooh, ich war regelrecht neidisch ob des neuen Hörens.

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Ein Nachbericht Winter 2012/2013

Stimmen zur REHACARE 2012

Auch 2012 war die DHS wieder an der alljährlich stattfindenden REHACARE-Fachmesse  vertreten. Nachfolgend haben wir spontane Äußerungen und Rückmeldungen von DHS-Mitgliedern - die Namen wurden natürlich anonymsiert - zusammengefasst. Sie geben einen Eindruck von unserer Präsenz und der Stimmung an der Messe und im Themenpark Hören wider. Der Vorstand dankt allen Standbetreuern für ihren Einsatz.


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FORUM 38, Winter 2012  Bericht über das Jubiläums-Herbstseminar im September 2012

Der Mühen Lohn

von I. R.

Als wir 2010 im Vorstand überlegten, WO wir das HERBSTSEMINAR 2012 organisieren, dachten wir ehrlich gesagt nicht an unser 25-jähriges Vereinsjubiläum. Dass wir uns zufälligerweise und rechtzeitig für Rendsburg entschieden hatten, war ein Glücksfall.

Blauäugig rechneten wir zu Beginn der organisatorischen Arbeit mit ca. 50 TeilnehmerInnen. Ziemlich rasch ließen wir uns durch die „Optionsmeldung“ in 2011 eines Besseren belehren: Innerhalb weniger Wochen bekundeten über 70 Mitglieder ihr Interesse an einer Teilnahme. Da gab es noch keine Preisvorstellungen, keinen Programmablauf, nix Offizielles, nur der Termin stand fest … Die Leute wollten nach Rendsburg, koste es, was es wolle … – es war schon der blanke Wahnsinn.

Im Vorstand stellten wir uns rasch auf die Bedingungen ein, in Unwissenheit dessen, was auf uns zukommen würde. Keiner aus dem aktiven Vorstand hatte je eine Veranstaltung in solchem Ausmaß organisiert.

  • Niemand konnte bis dahin ahnen, dass fast 1/3 unserer Mitgliedschaft anreisen wird.
  • Niemand konnte bis dahin ahnen, welche logistischen Herausforderungen zu meistern sind.
  • Niemand konnte bis dahin ahnen, WIE und WER das Ganze bezahlen soll.
  • Niemand konnte bis dahin ahnen, wie wir die TOTALE Kommunikation sicherstellen.

Die DAK nahm mit Zusage der Förderwürdigkeit eine große Last von uns, und wir konnten mutig beginnen, die Pläne zu verwirklichen.

 

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sitzender Löwe FORUM 37, Sommer 2012 / Reisebericht

Nachfolgend gibt es eine interessante und für viele LeserInnen außergewöhnliche Reisegeschichte.

Die Weltenbummlerin hatte im DHS PORTAL im Oktober ausführlich ihre Erlebnisse und Eindrücke beschrieben, die Portaler waren hellauf begeistert über die langen, doch so kurzweiligen und lebendig wirkenden Ausführungen.

• „ … Da bekommt ja schon Fernweh beim Lesen, sowie du es beschrieben hast. Ich denke, die Dinge, die man mit dem Herzen sieht, begleiten uns ein Leben lang. …“

• „ … Ach, was für ein Wahnsinnsbericht …“

• „ … Das hast du aber schön geschrieben, mit sooviel Begeisterung, dass ich am liebsten gleich losfliegen würde - auch auf eigene Faust!!! …“

• „ … Ist einfach wundervoll, wenn man sich selber Träume erfüllen und leben darf. Danke fürs "teilhaben dürfen" ...“

• „ … Ganz großes "ZIEH-DEN-HUT-VOR-DEINEM-MUT", eine solche Reise alleine zu machen - dazu fehlte mir bisher die Traute ...“

Die Autorin hat ihre Geschichte für unsere Zeitschrift FORUM nun gekürzt. Vielen Dank, vielleicht ermutigt es gar den Einen oder Anderen, sich seine Träume zu erfüllen.

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 Forum 36, Winter 2011, Seite 71
mb-ava-hell

Mit den Händen reden, Körpersprache und Mimik einsetzen - damit tun sich viele Hörbehinderte schwer. Dabei können Gebärden und Fingeralphabet die Kommunikation sehr wirksam unterstützen. Unserem Mitglied Meike Böhm machen Gebärden obendrein viel Spaß. In ihrem Bericht schildert sie, wie und wo sie die Lust an der Gebärdensprache gepackt hat.

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